nexmart Scanner & mobile App – wie weiter?
der Prototyp der Nachfolgelösung des nexmart mobile Scanners

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Zukunftsorientiert, weiter ausbaubar und als Omni-Channel-Lösung integriert in bestehende Systeme und Infrastrukturen. So präsentierte sich der Prototyp der neuen nexmart mobile App.


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Den über 130 Teilnehmenden wurde am diesjährigen Nationalen Branchentag einmal mehr einiges geboten. Der Anlass punktete dieses Mal vor allem durch sein interaktives Rahmenprogramm. Auf besonderes Interesse stiess der Prototyp der Nachfolgelösung des nexmart mobile Scanners, welcher vom Entwickler ieffects ag in Kooperation mit der nexMart Schweiz AG vorgestellt wurde. Wie geht es damit folglich weiter?

Für die rund 120 Fachhändler, die bisher den nexmart mobile Scanner zur bequemen Bestellerfassung nutzten, kam Mitte März 2019 die Hiobsbotschaft, dass Microsoft den Support für dessen Betriebssystem einstellen würde überraschend. Besonders deshalb, da für manch einen Fachhändler der vor knapp zehn Jahren von nexmart lancierte Helfer für die Beschaffung kaum mehr aus dem Alltagsgeschäft wegzudenken ist.
Natürlich könnte der Scanner auch im Jahre 2020 und danach genutzt werden. Das Wissen jedoch, dass per 2020 seine technische Basis nicht weiter unterstützt wird und Untätigkeit diesbezüglich dem morbiden Spiel «russisches Roulette» gleich käme, liess den Andrang am Ausstellungsstand während dem Nationalen Branchentag entsprechend gross werden. Die brennendsten Fragen lauteten praktisch unisono: «Was kann die neue App im Vergleich zum alten Scanner?», «Was wird die neue Lösung kosten?» und «Wann kann man die neue App haben?».

Ein Vergleich
Widmen wir uns also dem Wichtigsten zuerst: Was soll die neue mobile App im Vergleich zum alten Scanner können? Grundsätzlich sollen alle Kernfunktionalitäten des Scanners erhalten bleiben. Optional sollen auch weiterhin das Bestellen von Etiketten sowie das Erstellen einer Inventur für die erfassten Artikel möglich sein.
Viel bedeutender ist allerdings das Potenzial, welches die neue App zusätzlich bietet: Sie ist insofern ausbaufähig, als dass sie für Fachhändler künftig auch im Vertrieb eingesetzt werden kann. So kann die App als Hilfsmittel während der Kundenberatung im Laden oder beim Termin mit dem Endkunden vor Ort zum Zuge kommen. Damit eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für den Handel – natürlich auch wenn es darum geht, die Investition in diese neue Lösung zu skalieren. Womit wir uns bereits bei der nächsten, brennenden Frage befinden.

Eine Investition
Was wird die Nachfolgelösung des nexmart Scanners kosten? Wer die Einleitung aufmerksam gelesen hat, dem ist ein bestimmter Begriff aufgefallen: «Prototyp».
Wer sich schon einmal mit Projekten beschäftigt hat, weiss auch, dass diese in der Regel Ziele haben, welche mit einer wiederholenden Abfolge von Problemlösungsprozessen vom Groben hin zum Detail erarbeitet werden. Das Projekt zur Erarbeitung einer Nachfolgelösung für den nexmart Scanner befindet sich derzeit noch in der Anfangsphase. Beispielsweise ist noch nicht entschieden, welche Hardware bzw. Geräte zum Einsatz kommen sollen und ob diese von den künftigen Nutzern käuflich erworben werden müssen oder in einer Art Leasing-Modell vorübergehend genutzt werden können und bei Veröffentlichung neuerer und besserer Geräte für diese eingetauscht werden können.
Insofern wäre es vermessen, an dieser Stelle konkrete Zahlen zu nennen. Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass der Erwerb der neuen mobile App eine Investition in moderne und für den Handel skalierbare Technik ist. Damit wären wir bei der dritten und letzten, häufig vernommenen Fragestellung.

Eine Zeit für Weiterentwicklung
Wann wird die Nachfolgelösung für den nexmart Scanner kommen? Tatsache ist, dass ein wesentlicher Teil des über das Branchenportal nexmart abgewickelten Umsatzes von Transaktionen stammt, die über den Scanner initiiert wurden. Daher ist der E-Business-Dienstleister nur schon aus Eigeninteresse daran interessiert, diesen Kanal am Leben zu erhalten und nicht aufgrund technischer Unwägbarkeiten, die diesen ab 2020 gefährden, Umsatzeinbussen in Kauf nehmen zu müssen. Demzufolge muss das Ziel lauten, im Zeitrahmen des Jahreswechsels 2019/2020 eine Lösung für dieses drohende Problem zu finden und den Nutzern, die teilweise schlicht auf die Funktion des Scanners angewiesen sind, ein entsprechendes Produkt zu bieten.